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Ein Buch aus dem Jahre 2015 sollte man nochmals lesen.

Tania Kambouri hatte genug. Wieder einer dieser Einsätze, bei denen ihr kein Respekt entgegengebracht, sondern sie stattdessen wüst beschimpft und beleidigt wurde. Der türkischstämmige Mann, der die Polizei um Hilfe gerufen hatte, war empört: Was wollte diese »Bullenschlampe« von ihm? Warum kam eine Frau – und kein Mann – zum Einsatzort? Vorkommnisse dieser Art erleben Polizisten im Einsatz immer öfter. Als Polizistin und Frau griechischer Abstammung ist Tania Kambouri den Angriffen auf der Straße besonders häufig ausgesetzt. Jetzt setzt sie sich zur Wehr: »Ich will den Finger in die Wunde legen, auch wenn mir bewusst ist, wie explosiv das Thema ist«.

Folgender Kommentar
Falk Müller gefunden bei Amazon am 5. Oktober 2015
 
Wer Frau Kambouri vorwirft, sie bediene nur Stammtischparolen, und dass Sie ihr Buch nur herausgebracht hat, um Publicity und Einnahmen zu bekommen, der sollte sich bitte Folgendes vor Augen führen:

1) SIE HAT FRÜHER GEWARNT, ALS FAST ALLE ANDEREN
Man darf nicht vergessen: Der Brandbrief an die Polizeigewerkschaft, der ja zu diesen Buch geführt hat, stammt aus dem Herbst 2013. Schon damals hat sie die Frage gestellt: Wie sieht die Zukunft Deutschlands aus, wenn Migranten sich weigern, unsere Regeln zu beachten? Damals haben fast alle noch weggeschaut bei diesem Problem. Dass es jetzt durch die aktuelle Flüchtlingskrise derart explodiert, konnte sie beim Schreiben ihres Buches wahrlich nicht voraussehen!

2) SIE ERLEBT TÄGLICH, WAS WIRKLICH LOS IST
Es geht im Buch weniger um die große Politik. Das kann man von einer Polizistin auch kaum erwarten. Aber als Polizistin spürt sie als erste die gesellschaftlichen Verwerfungen einer gescheiterte Flüchtlings- und Integrationspolitik. Darüber berichtet sie in drastischen Beispielen, die keinen wundern sollten. Denn wenn ethnische Gruppen, die sich in ihrer Heimat erbittert bekämpfen, hier in Deutschland auf engstem Raum zusammengepfercht werden, dann muss es zu extremen Spannungen kommen - das sagt schon der gesunde Menschenverstand. Und Polizisten wie sie müssen dies ausbaden.

3) SIE FORDERT ALS INTEGRATIONSLEISTUNG VON FLÜCHTLINGEN NICHTS, WAS SIE NICHT SELBST GELEISTET HAT
Im Buch wird auch der persönliche Lebensweg von Frau Kambouri beschrieben. Hierbei wird deutlich, dass sie als Kind griechischer Eltern selbst einen Migrationshintergrund hat. Und von daher weiß sie, wie schwierig es ist, sich in einer anderen Kultur zurecht zu finden. Aber mit viel Willen hat sie es geschafft, in kurzer Zeit die Sprache, sowie einen Beruf zu erlernen und sogar das Abitur zu machen. Ihr Beispiel zeigt eben auch, dass Integration gelingen kann, wenn der Wille da ist, und dass deshalb Parallelgesellschaften in Deutschland nicht hinzunehmen sind.

4) IHRE VORSCHLAGE SIND REALISTISCHER, ALS DIE FAST ALLER POLITIKER
Als Polizistin erlebt Frau Kambouri meist die Negativbeispiele hinsichtlich Integration. Aber sie hütet sich davor, alle Flüchtlinge über einen Kamm zu scheren oder die Schuld nur bei ihnen zu suchen. Sie berichtet im Buch etwa von muslimischen jungen Männern, die in archaischen Familienstrukturen aufwuchsen, wo Gewalt herrscht und Frauen nicht gleichberechtigt sind. In ihrer Heimat war und ist dies vielleicht normal. Unsere Gesellschaft muss ihnen aber klar machen, dass es hier in Deutschland nicht normal ist und deshalb auch nicht geduldet werden kann. Und hier muss der Staat schnell klare Ansagen machen und Härte zeigen, fordert Frau Kambouri aufgrund ihres Berufsalltages. Dazu gehören dann auch Sanktionen wie Gefängnis oder Abschiebung - eine "sanfte Linie" bringe nichts, schreibt sie.

FAZIT
Frau Kampouris Buch ist ein Weckruf. Sie als Polizistin erlebt die Folgen einer gescheiterten Migrationspolitik als erste. Aber sehr bald werden sich hier in Deutschland die ethnischen Konflikte nicht mehr auf bewachte Ghettos und Flüchlingsunterkünfte begrenzen lassen sondern sich auf die Straße verlagern und uns alle in unseren Alltag betreffen. Damit es nicht so weit kommt, muss unsere Gesellschaft jetzt aufwachen - das Buch ist eine gute Hilfe dafür.

Wer Frau Kambouri vorwirft, sie bediene nur Stammtischparolen, und dass Sie ihr Buch nur herausgebracht hat, um Publicity und Einnahmen zu bekommen, der sollte sich bitte Folgendes vor Augen führen:

1) SIE HAT FRÜHER GEWARNT, ALS FAST ALLE ANDEREN
Man darf nicht vergessen: Der Brandbrief an die Polizeigewerkschaft, der ja zu diesen Buch geführt hat, stammt aus dem Herbst 2013. Schon damals hat sie die Frage gestellt: Wie sieht die Zukunft Deutschlands aus, wenn Migranten sich weigern, unsere Regeln zu beachten? Damals haben fast alle noch weggeschaut bei diesem Problem. Dass es jetzt durch die aktuelle Flüchtlingskrise derart explodiert, konnte sie beim Schreiben ihres Buches wahrlich nicht voraussehen!

2) SIE ERLEBT TÄGLICH, WAS WIRKLICH LOS IST
Es geht im Buch weniger um die große Politik. Das kann man von einer Polizistin auch kaum erwarten. Aber als Polizistin spürt sie als erste die gesellschaftlichen Verwerfungen einer gescheiterte Flüchtlings- und Integrationspolitik. Darüber berichtet sie in drastischen Beispielen, die keinen wundern sollten. Denn wenn ethnische Gruppen, die sich in ihrer Heimat erbittert bekämpfen, hier in Deutschland auf engstem Raum zusammengepfercht werden, dann muss es zu extremen Spannungen kommen - das sagt schon der gesunde Menschenverstand. Und Polizisten wie sie müssen dies ausbaden.

3) SIE FORDERT ALS INTEGRATIONSLEISTUNG VON FLÜCHTLINGEN NICHTS, WAS SIE NICHT SELBST GELEISTET HAT
Im Buch wird auch der persönliche Lebensweg von Frau Kambouri beschrieben. Hierbei wird deutlich, dass sie als Kind griechischer Eltern selbst einen Migrationshintergrund hat. Und von daher weiß sie, wie schwierig es ist, sich in einer anderen Kultur zurecht zu finden. Aber mit viel Willen hat sie es geschafft, in kurzer Zeit die Sprache, sowie einen Beruf zu erlernen und sogar das Abitur zu machen. Ihr Beispiel zeigt eben auch, dass Integration gelingen kann, wenn der Wille da ist, und dass deshalb Parallelgesellschaften in Deutschland nicht hinzunehmen sind.

4) IHRE VORSCHLAGE SIND REALISTISCHER, ALS DIE FAST ALLER POLITIKER
Als Polizistin erlebt Frau Kambouri meist die Negativbeispiele hinsichtlich Integration. Aber sie hütet sich davor, alle Flüchtlinge über einen Kamm zu scheren oder die Schuld nur bei ihnen zu suchen. Sie berichtet im Buch etwa von muslimischen jungen Männern, die in archaischen Familienstrukturen aufwuchsen, wo Gewalt herrscht und Frauen nicht gleichberechtigt sind. In ihrer Heimat war und ist dies vielleicht normal. Unsere Gesellschaft muss ihnen aber klar machen, dass es hier in Deutschland nicht normal ist und deshalb auch nicht geduldet werden kann. Und hier muss der Staat schnell klare Ansagen machen und Härte zeigen, fordert Frau Kambouri aufgrund ihres Berufsalltages. Dazu gehören dann auch Sanktionen wie Gefängnis oder Abschiebung - eine "sanfte Linie" bringe nichts, schreibt sie.

FAZIT
Frau Kampouris Buch ist ein Weckruf. Sie als Polizistin erlebt die Folgen einer gescheiterten Migrationspolitik als erste. Aber sehr bald werden sich hier in Deutschland die ethnischen Konflikte nicht mehr auf bewachte Ghettos und Flüchlingsunterkünfte begrenzen lassen sondern sich auf die Straße verlagern und uns alle in unseren Alltag betreffen. Damit es nicht so weit kommt, muss unsere Gesellschaft jetzt aufwachen - das Buch ist eine gute Hilfe dafür.

 

bearbeitet am 06.03.2017